J-A-Y™

Kleines Update meinerseits.



Seit ich das letzte Mal hier war, ist wahrscheinlich so einiges passiert. Ich versuche einfach mal, ein bisschen was zu erzählen, kann aber noch überhaupt nicht einschätzen, ob es länger oder kürzer wird, mal sehen...

Zuallererst hab ich mir ein neues Layout gebastelt, da das vorherige in schwarz/weiß war und ich fand, dass es gerade nicht so gut zum Sommer passt. Ich mag das alte Layout aber trotzdem sehr gerne, vielleicht bringe ich es irgendwann ja zurück, wer weiß. Das neue Layout drückt bei diesen heißen Temperaturen aber die Stimmung nicht so sehr, finde ich.

Am 01. Oktober habe ich also auf der Gynäkologie und Geburtshilfe angefangen. Ich wollte dort ja unbedingt hin, weil es mir dort damals als Schülerin am besten gefallen hat und auch das Team am nettesten war. Außerdem fand ich die Gynäkologie total interessant, was den meisten aus meinem Kurs nicht so ging. Und die Geburtshilfe ist natürlich total schön, mit den Mamas und Babies.

Jetzt bin ich bereits seit 9 Monaten da und habe mich gut eingelebt. Das Team finde ich immer noch toll, und die Arbeit macht mir meistens auch viel Spaß. Ich mache außerdem auch viele Nachtdienste, was mir aber auch gut gefällt. Ich bin sowieso eher ein Nachtmensch, weshalb mir das Aufstehen um 5 Uhr eigentlich nie besonders leicht fällt. Außerdem wirds bei uns im Nachtdienst meistens auch nicht langweilig, selbst wenn wir nicht viele Patientinnen haben. Bei uns macht vieles der Nachtdienst, was auf anderen Stationen der Tagdienst dazwischen quetscht, wenn es ihnen möglich ist. Das sind Arbeiten wie das Anlegen neuer Kurven, Aufräumen des Untersuchungszimmers (bei uns ist viel Durchlauf was Untersuchungen betrifft), Auffüllen, Module, Apotheke, Infusionen richten etc. Außerdem ist immer noch jeweils eine Kinderkrankenschwester und eine Hebamme da, also sind wir quasi jede Nacht zu viert plus Arzt/Ärztin. Jede hat zwar ihre Arbeiten, aber im Notfall kann man den anderen ja helfen.

Nächste Woche ist mein Geburtstag, da muss ich dann nur 3,5 Std statt 7 Std arbeiten. Ist ja auch mal nett. Außerdem ist am Tag danach, am 11.07., wieder das Shamrock Castle, yay!




Ansonsten kam dieses und letztes Jahr bisher sehr viel Merchandise von Sailor Moon raus. Da ich als Kind ein sehr großer Fan war, versetzt mich das natürlich total in Nostalgie. Ich habe schon so einige Goldstücke gesammelt, allerdings wollte ich dazu einen separaten Blogeintrag schreiben. Hoffentlich schaffe ich das bald, vielleicht noch heute, ansonsten in den nächsten Tagen, ich weiß noch nicht.





J-A-Y am 3.7.15 20:07


Neue Pläne.



Nachdem ich diesen Monat - zum Glück! - das Examen bestanden habe, habe ich nun schon neue Pläne für die nächste Zeit. Ich werde morgen auf jeden Fall erst mal das Arbeiten in der Gynäkologie & Geburtshilfe anfangen. Und da ich dann als examinierte Kraft auf jeden Fall ein bisschen mehr Geld verdiene als als Schüler im 3. Kurs, möchte ich auf jeden Fall ein bisschen sparen, damit ich im Laufe des nächsten Jahres ausziehen kann. Denn mal ehrlich, ich bin mittlerweile 26 Jahre alt und möchte nicht ewig "zuhause" wohnen. In den letzten Jahren hat es sich nicht anders angeboten, da ich das Abitur nachgeholt habe bis ich 22 war und da natürlich kein Geld verdient habe. Danach wusste ich nicht genau, was ich machen wollte, deswegen habe ich das Freiwillige Soziale Jahr gemacht, wo man bei uns im Klinikum monatlich ca. 300€ bekommt. Das ist natürlich auch nicht besonders viel. Und als Krankenpflegeschüler verdient man leider auch nicht die Welt...

Was das Ausziehen angeht, plane ich nämlich schon seit Monaten, wie ich meine Wohnung einrichten will und wie ich es mir in etwa vorstelle. Ob das dann natürlich alles so klappt, sei dahingestellt, aber man kann ja träumen?!





J-A-Y am 30.9.14 15:46


Examen 2014.





Keep Calm, We Are Nurses!



Geschafft! Hätte zwar alles vielleicht besser laufen können, aber was solls.




J-A-Y am 12.9.14 19:06


Warum?



Warum passiert alles immer nur mir? Warum läuft bei allen immer alles toll und bei mir nicht? Das ist so typisch. Und dabei ist es nicht mal meine Schuld.

Heute hatte ich praktisches Examen. Wir müssen 2 Patienten versorgen, d.h. Grundpflege, Vitalzeichen messen, Infusionen, usw. Bei der einen Patientin, die ich hatte, lief eigentlich alles gut. Aber schon, als ich bei ihr war, war die andere Patientin total unruhig und hat ständig irgendwas gerufen und was weiß ich... Als ich dann mit meiner ersten Patientin fertig war, bin ich zur zweiten Patientin und wollte bei ihr weitermachen, aber sie hat Grundpflege etc. total verweigert. Da ich sie nicht zwingen kann, habe ich sie eben nicht gewaschen... Wenigstens hat sie mich dann den Verbandswechsel machen lassen...

Ich habe keine Ahnung, wie meine Lehrerin und meine Praxisanleiterin das beurteilen werden, aber wenn die Patientin sich weigert, kann ich nun wirklich nichts dafür. Ich hätte vielleicht etwas weniger angefressen auf die Situation reagieren können, aber ich weiß einfach nie, wie ich mit sowas umgehen soll... Außerdem verunsichert sowas einen.

Auf jeden Fall kotzt es mich tierisch an. Es kann nie irgendwas einfach mal laufen. Ich verlange gar nicht, dass alles immer gut laufen soll, aber einfach laufen.

Gestern waren wir bei beiden Patientinnen und haben gefragt, ob das heute in Ordnung geht. Und beide waren einverstanden. Aber heute ist die eine einfach total abgedreht und durcheinander gewesen, und sie konnte sich an überhaupt nix mehr erinnern, auch nicht, warum sie derzeit im Krankenhaus ist... Demenz ist übrigens nicht bekannt...




J-A-Y am 2.9.14 18:08


Update.



So, nachdem ich seit Dezember nicht mehr gebloggt habe, würde ich jetzt gerne ein bisschen was schreiben, was in den letzten Monaten so passiert ist. Vieles bzw. das meiste wird wohl im Zusammenhang mit meiner Ausbildung sein, aber schließlich habe ich letztes Jahr auch darüber einen relativ langen Eintrag geschrieben...

Bei diesem einen Eintrag war ich noch auf der Intensivstation. Damals schrieb ich, dass es mir dort ganz gut gefallen hat. Das war auch eigentlich so, aber manchmal hat es dann doch nicht so viel Spaß gemacht. Ich habe jeden Tag alles gemacht, was ich konnte und trotzdem war es manchen Leuten irgendwie nicht genug. Ich verstehe sowas ehrlich gesagt nicht, denn wenn einem was nicht passt, dann soll man es dem anderen doch bitte sagen... Jedenfalls bin ich mit manchen, vor allem der Stationsleitung, irgendwie nicht so sehr auf einen grünen Zweig gekommen. Er ist einfach ein merkwürdiger Mensch und interessiert sich für Schüler bzw. andere Leute allgemein irgendwie nicht.

Danach hatte ich meinen Einsatz in der Notaufnahme / Ambulanz. Dort hat es mir eigentlich auch gut gefallen. Vorher und auch hinterher habe ich immer viel Schlechtes von den Schülern, die dort waren, gehört. Aber in der Zeit, in der ich und einige meiner Kollegen da waren, hab ich eigentlich nichts Negatives gehört... Was auch ganz gut war, denn ich habe mir auf jeden Fall Mühe gegeben. Und die anderen auch, denke ich.

Während des Einsatzes in der Ambulanz müssen wir auch 2 Wochen in den OP, wovor ich anfangs schon etwas Angst hatte. Es ist schließlich schon etwas anderes als auf Station und man weiß nicht so genau, was man als Schüler dort machen soll oder darf. Vielen hat es im OP nicht gefallen. Mir hat es anfangs mal mehr und mal weniger gefallen. In meiner zweiten Woche dort waren sehr viele OP-Schwestern krank, weshalb die Stationsleitung mir die Aufgabe übertragen hat, als Springer im OP tätig zu sein. Um das mal kurz zu erklären: Eine OP-Schwester steht mit am Tisch und assistiert den Ärzten, die andere ist Springer und bringt Materialien, die evtl. noch gebraucht werden. Am Anfang hatte ich echt Angst, was verkehrt zu machen, aber die Stationsleitung hat mir echt viel zugetraut und darüber war ich echt froh. Ich kam als Springer sehr gut zurecht und fand das auch wesentlich interessanter als immer nur daneben zu stehen und zuzusehen. Ich durfte dann meine zweite Woche komplett im Gyn-OP als Springer verbringen und fands auch echt interessant. Ich stand bei einer Ablatio mit der Oberärztin am Tisch und durfte ihr assistieren und am letzten Tag durfte ich mit dem Oberarzt und dem Chefarzt wieder an den Tisch und mehrere Hysterektomien assistieren. Also nicht als OP-Schwester, sondern so wie die Assistenzärzte den Ärzten assistieren. Außerdem haben mich die Mädels aus dem OP immer gelobt und gesagt, dass ich das alles toll machen würde und dass ich nach dem Examen doch zu ihnen in den OP kommen soll... Das fand ich alles echt süß von ihnen, da es echt mal schön ist, auch Lob zu bekommen.

Nach diesem Einsatz war ich dann auf der Privatstation, allerdings nur für 5 Wochen. Ich habe vor der Ausbildung ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und war damals auch viel auf der Privat, deswegen hab ich mich eigentlich gefreut. Allerdings wars dann irgendwie komisch und ich bekam die Kritik, dass ich viel "außenrum" machen würde, also dass das Geschehen außenrum läuft... Hm, da konnte ich eigentlich nicht so zustimmen...

Und seit Mai bin ich auf einer Station der Inneren Medizin. Innere ist eigentlich gar nicht so mein Fall, aber auf der Station gefällts mir echt gut. Die Schwestern sind alle toll und sie trauen uns auch was zu und lassen uns viel selbst machen, ohne dass ständig jemand guckt obs passt oder nicht... Schließlich stecken wir gerade mitten im Examen und können unsere Arbeit ja, weil sonst könnte man uns im Oktober ja auch nicht auf die Menschheit loslassen...

Was Bewerbungen angeht, habe ich mich in FO und an den Unikliniken in ER beworben. Ich war überall zu Vorstellungsgesprächen, aber da ich eigentlich unbedingt in die Gynäkologie wollte, hatte ich mich noch nicht so genau entschieden, wohin ich dann wollte. Dann hat mir FO eine Stelle auf der Gyn angeboten, und ich wusste dann echt nicht mehr, was ich machen sollte. Ich wollte da unbedingt hin, aber die Frauenklinik in ER wäre auch toll gewesen. Allerdings war das meine eigene Schuld, da ich meine Bewerbung dorthin zu spät abgeschickt hatte und ich erst ein Vorstellungsgespräch gehabt hätte, nachdem ich meinen Vertrag in FO schon längst hätte abgeben müssen... Und dann hätte ich nicht gewusst, ob es mir in der Frauenklinik überhaupt gefallen hätte... Also habe ich überall abgesagt und in FO unterschrieben. Und in der Frauenklinik habe ich angerufen und gesagt, dass ich jetzt schon einen Vertrag unterschrieben hätte und zum Vorstellungsgespräch nicht kommen würde, da das unfair ihr gegenüber wäre, wenn ich trotz Vertrag kommen würde und für sie das ja Zeitverschwendung wäre... Sie war echt ganz süß und meinte, dass sie das toll fände, dass ich so ehrlich bin und nicht einfach gekommen wäre und ihr was vorgegaukelt hätte... Und wenn es mir in FO mal nicht mehr gefalle, dann solle ich mich doch bitte nochmal bei ihr bewerben =).

Anfang August hatten wir schriftliches Examen, vom 06. bis 08. August. Davor haben wir natürlich alle wie blöde gelernt, aber ehrlich gesagt habe ich trotzdem immer noch Angst, dass ich durchgefallen bin. Es waren soo wenige Fragen, wo man die Antworten auswendig lernen konnte... Ich kanns irgendwie nicht einschätzen.

Am 02.09. habe ich jetzt praktisches Examen, mal sehen wie das wird. Mein Probeexamen im Mai ist sehr gut gelaufen, allerdings gibt mir das trotzdem irgendwie keine Sicherheit. Außerdem müssen wir seit diesem Jahr unsere Pflegeplanung am Tag vorher in der Schule schreiben, während es bisher immer Zuhause geschrieben werden durfte...

Am 11.09. haben wir dann noch mündliches Examen. Was wir da alles lernen müssen, weiß ich gar nicht so genau. Wir haben fürs Schriftliche eigentlich schon fast alles gelernt... Also wozu nochmal? Naja, Psychologie haben wir fürs Schriftliche nicht gebraucht, aber das ist ja ok dann für die Mündliche...

So, das war mal "kurz" alles, was in den letzten Monaten ausbildungstechnisch passiert ist. Was zwar auch mit der Ausbildung zusammen hängt, aber trotzdem auch Privatleben war, war unsere Abschlussreise nach London im Mai. ICH LIEBE LONDON! Und ich muss unbedingt irgendwann wieder hin. Wir haben an einem Tag die Hop-On / Hop-Off Tour gemacht und währenddessen hats mich so richtig getroffen, dass ich wirklich in London bin, dass mir nur so die Tränen aus den Augen gelaufen sind. Oh Gott, ich kanns eigentlich immer noch nicht so ganz fassen. Ich liebe London irgendwie schon immer, dass hat gar keinen so genauen Grund. Ich finde einfach alles so schön da und auch England an sich finde ich toll.








J-A-Y am 31.8.14 12:29


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27, Gesundheits- & Krankenpflegerin

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